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Meine ersten Wochen

  • Autorenbild: Jüjü Juillard
    Jüjü Juillard
  • 20. März 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Jan.


Zwei Monate sind vergangen, seit ich mich von der Schweiz verabschiedet habe. Meine rund 40-stündige Reise begann mit einer Zugfahrt von Spiez nach Mailand und endete nach vier Flügen mit der Landung eines kleinen Passagierflugzeugs in Whangārei, im Norden von Neuseeland.

Die ersten zwei Wochen verliefen sehr entspannt und dienten vor allem dazu, alte Freunde zu treffen und uns auf die 4,5-monatige DTS vorzubereiten. Wenige Tage bevor die ersten Schüler eintrafen, konnten wir endlich damit beginnen, das Gebäude zu reinigen und einzurichten. Das Grundstück wird hauptsächlich für christliche Ferienlager genutzt und war entsprechend sauber😉 Wir haben oft bis spät in die Nacht geputzt und geschrubbt, aber das Ergebnis hat sich gelohnt und jetzt man kann hier gut leben.

Jetzt sind wir bereits in der sechsten Woche und wenn ich zurückblicke, haben wir bereits viele Erfahrungen gemacht. Die Schüler haben sich von Anfang an gut verstanden (typisch YWAM), und als wir vier Tage später unsere Willkommenszeremonie, das sogenannte "Mihi Whakatau", hatten, haben wir bereits von allen gegenseitig die Lebensgeschichte gehört.

Am ersten Wochenende sind wir in einen Outdoor-Wasserpark gegangen, wo wir eine Menge Spass hatten und schon jemand seine Nase gebrochen hat. Lustige Anekdote: Auf meiner DTS hat auch ein Kumpel von mir in den ersten Wochen seine Nase gebrochen, damals beim "Schlafsack Fußball". Ich hoffe, das wird nicht zu einem Muster mit den kommenden Schulen😅

In den restlichen vier Wochen hatten wir vor allem Unterricht zu den Themen "Gottes Charaktereigenschaften", "Gottes Stimme hören", "Vaterherz von Gott" und "Bibel Überblick". Obwohl ich vieles schon gehört habe, fühle ich mich doch oft noch wie ein Schüler, weil ich so viel von diesen unglaublichen Männern und Frauen Gottes lerne.

Am Wochenende gehen wir jeweils surfen, was wirklich unglaublich ist. Das Meer ist im Sommer jetzt noch schöner als sonst, und ich mache endlich Fortschritte, was etwas hilft beim Heimweh nach dem Snowboarden. Es ist krass, dass man so etwas noch als "Missionsarbeit" bezeichnen kann😋 Wir arbeiten hier zwar schon viel und ich bin oft übermüdet, aber ich bin so glücklich wie schon lange nicht mehr, und mit den Schülern unterwegs zu sein und zuzusehen, wie sie jeden Tag wachsen und dazulernen, ist ein riesiges Privileg. Danke vielmals an alle, die das möglich machen, finanziell und im Gebet!

Letzte Woche erfuhren wir endlich unsere Locations für den Outreach. Ich werde zusammen mit Naomi und Chad ein Team von unseren Schülern in Vanuatu leiten, während Raphi und Lasini mit dem anderen Team nach Indonesien gehen. Vanuatu ist eine Inselnation die zwischen Fiji und Papua-Neuguinea liegt und von ethnischen "Melanesiern" bewohnt wird, welche angeblich sehr offen und gechillt sind. Wie genau der ganze Einsatz aussehen wird und was wir machen werden, wird sich noch herausstellen, aber ich freue mich auf jedenfall unglaublich auf unsere Zeit dort. Wenn ihr etwas freie Zeit habt, würde ich mich freuen wenn ihr für unsere Teams und die Länder beten würdet.

So, nun aber genug gelabert. Wir geniessen jetzt noch unsere letzte Woche, bevor eine zweite Schule aus Kona zu uns stösst, und ihr könnt euch noch ein paar Fotos anschauen. Bis bald!


 
Unsere momentane Jüngerschaftsschule
Unsere momentane Jüngerschaftsschule






Haka am "Waitangi Day", dem Nationalfeiertag Neuseelands. 1840 wurde hier der Vertrag zwischen den Māori und den Pākeha (Weisse, in dem Zusammenhang die Briten) unterschrieben.


Zeremonielle Fahrt mit den "Waka"s, den traditionellen Kanus der Māori.



Der soganannte "Blop" im Wasserpark.



Spontaner Worship während den Hausaufgaben.

Volleyball und die Aussicht aufs Meer von unserem Haus.


Die Schüler feiern die Geburt unseres neusten Teammitglieds "Judah". Er wurde am 21. Februar als zweiter Sohn der Base-Leiter geboren.

 
 
 

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